Zu den bisherigen Ergebnissen der Regionalkonferenzen zur Gebietsreform erklärt Dirk Adams, Fraktionsvorsitzender und innenpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag:
„Ich freue mich, dass sich die CDU nun doch so intensiv an der Erarbeitung des Leitfadens beteiligt. Vieles wird als pauschale Kritik vorgetragen. Bei genauerem Hinsehen steckt jedoch mancher Vorschlag dahinter.“
Überlegenswert ist aus Sicht des grünen Innenpolitikers beispielsweise die Anregung Mario Voigts, die Maximal-Flächengröße für Landkreise stärker zu begrenzen, als das bisher im Leitfaden vorgesehen ist. „Darüber kann man reden“, stellt Adams fest. „Am Montag hat außerdem der Landrat Marko Wolfram auf der Regionalkonferenz in Saalfeld vorgeschlagen, ein Entschuldungsprogramm für diejenigen auf den Weg zu bringen, die sich zusammentun. Auch darüber kann man reden.“
„Worüber man nicht reden kann, sind die immer gleichen Floskeln und Tiraden einer Frau Schweinsburg oder eines Herrn Münchberg. Beide täten gut daran, sich endlich darauf zu konzentrieren, wesentliche Anregungen deutlich zu machen und mit Argumenten zu hinterlegen, als pauschal gegen jede Reform zu wettern.“
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