Dirk Adams: Stromnetzplanung endlich überprüfbar und nachvollziehbar gestalten
Am Freitag, den 29. August hatten der grüne Energiewendeminister aus Schleswig-Holstein Robert Habeck und der energiepolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion und Spitzenkandidat für die Landtagswahl Dirk Adams einen gemeinsamen Termin in Erfurt – Hochstedt. Bei einem Treffen mit der Ortsteilbürgermeisterin Silke Palmowski und dem Vertreter der Bürgerinitiative „Achtung Hochspannung“ aus dem Ilmkreis Siegfried Kriese wurden aktuell im Bau befindliche und geplante Stromleitungsprojekte durch Thüringen diskutiert.
Habeck berichtete von Neuerungen im Planungsrecht des nördlichsten Bundeslandes. Grundsätzlich will man Fragen der BürgerInnen im Vorfeld einer Leitungsplanung klären und setzt auf viel Präsenz von Regierungsmitgliedern und Beamten in BürgerInnenversammlungen. Denn Planungen wie die sogenannte Westküstenleitung sind für ihn notwendig, um Windenergie aus den windhöffigen Gebieten des Nordens nach Süden leiten zu können. „Wir setzen darauf, mit den betroffenen BürgerInnen und NaturschützerInnen nach praktikablen Lösungen vor dem eigentlichen Planungsverfahren zu suchen. Dabei setzen wir auch auf Teilverkabelungen an sensiblen Standorten“, so Habeck.
Palmowski und Kriese schilderten den Umgang der Thüringer Behörden und der Übertragungsnetzbetreiber mit den Menschen im Freistaat. Hier hatte sich in den vergangenen Jahren enormer Unmut aufgestaut. Dieser Unzufriedenheit wollen die Thüringer Grünen mit transparenten Planungsverfahren entgegenwirken. „Bei der Netzintegration erneuerbarer Energien brauchen wir endlich eine sachbezogene, überprüfbare und damit für die BürgerInnen nachvollziehbare Planung“, machte Adams die Position der Grünen deutlich.
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