Dirk Adams: Energiewende endlich solidarisch finanzieren
Zu der Nachricht, dass die EEG-Umlage im Jahr 2014 auf 6,3 Cent steigen soll, stellt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dirk Adams, fest:
„Während die Kosten für die Erzeugung erneuerbarer Energien ständig sinken, steigen andererseits immer wieder die Kosten für die EEG-Umlage. Das ist paradox und nicht mehr vermittelbar“, stellt der bündnisgrüne Energiepolitik
er fest. Dazu passt, dass der Anstieg der Umlage im kommenden Jahr nur noch zu 13 Prozent auf neue Erneuerbare-Energien-Anlagen zurückgeführt werden kann. „Die Politik von Frau Merkel und einer unter Schwarz-Gelb entfesselten FDP haben es geschafft, die Kosten extrem ungleich zu verteilen und das Vertrauen der Bevölkerung auf eine erfolgreiche Energiewende zu erodieren“, kritisiert Adams.
„Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist klar, dass sich nicht immer größere Teile der Industrie aus der solidarischen Finanzierung der Energiewende verabschieden dürfen. Die neue Bundesregierung muss die finanzielle Entlastung der Wirtschaft bei der EEG-Umlage deutlich begrenzen, die 2014 die Rekordsumme von 7,19 Milliarden Euro erreichen wird (2013: 4,86 Milliarden Euro). Zudem müssen die Stromversorger nicht nur steigende, sondern auch sinkende Beschaffungskosten zeitnah an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben“, fordert Adams abschließend.
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