Dirk Adams: Politik muss Wettbewerb der deutschen Solarwirtschaft unterstützen
Aus Anlass des morgen im Thüringer Landtag stattfindenden GRÜNEN Solargipfels unterstreicht der wirtschaftspolitische Sprecher der bündnisgrünen Fraktion, Dirk Adams, noch einmal die herausragende Bedeutung der Solarindustrie für den mitteldeutschen Standort.
Am Erfurter Kreuz, in Dresden, Freiberg oder Bitterfeld-Wolfen: Insbesondere die deindustrialisierten ostdeutschen Standorte haben am Aufschwung, der mit der Solarindustrie kam, teilgenommen. „Es ist jetzt an der Zeit, diese Erfolge zu verstetigen und länderübergreifend weiter für gute Bedingungen für die Branche zu kämpfen“, findet Adams.
„Denn neben den bekannten Solar-Standorten sind große Teile des Handwerks von der unsäglichen Dauerdiskussion über das Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG) betroffen“, so Adams. „In ihrer Existenz bedroht werden auch die mehr als 100 thüringischen PV-Installationsbetriebe sowie Elektromeister, Heizungsbauer, Dachdecker, Ingenieurbüros, Bürgerinitiativen und Solarparkbetreiber, die ihre Aufträge teilweise oder ganz rund um die Photovoltaik abwickeln.“
Protektionistischen Maßnahmen, wie einer erhöhten Vergütung für europäische oder deutsche Module stehen die Thüringer Grünen allerdings skeptisch gegenüber. „Ich bin der Meinung, dass sich die deutsche Solarwirtschaft im internationalen Wettbewerb durchsetzen muss. Ich bin allerdings auch der festen Ansicht, dass dazu eine aktivere Unterstützung der Politik dringend notwendig ist“, schließt Adams.
Die Pressekonferenz zum GRÜNEN Solargipfel findet morgen, 12 Uhr, im Raum F 103 des Thüringer Landtages statt.
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