Pläne für Pumpspeicherwerk nur gemeinsam mit den Bürgern umsetzbar
Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert, dass der Neubau eines Pumpspeicherwerkes in Thüringen zum Bürgerbeteiligungsprojekt wird.
"Die Speicherung der Elektroenergie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Es muss jetzt aber geprüft werden, ob Pumpspeicherwerke die effektivste Technologie dafür sind", sagt Dirk Adams, energiepolitischer Sprecher der bündnisgrünen Fraktion. "Weiterhin muss ein Bürgerbeteiligungs- und Planungsverfahren eingeleitet werden, das zieloffen betrieben wird. Nur so kann die Schwere des Eingriffs mit dem Nutzen der Energiespeicherung ehrlich verglichen werden." Besondere Beachtung müssten dabei Naturschutzbelange ebenso wie eine mögliche spätere Trinkwassernutzung finden. Zudem müssten weitere Technologien zur Speicherung von Elektroenergie in Thüringen erforscht und eingesetzt werden.
"Dieses Pumpspeicherwerk wird zur Nagelprobe für die Bürgerbeteiligung. Entscheidend für die Realisierung des Projektes wird es sein, ob die Landesregierung die Bürgerbeteiligung ehrlich einfordert und ermöglicht. Nur gemeinsam mit den Menschen in der Region kann es verwirklicht werden", so Adams. "Bloße Information, wie von der SPD angekündigt, reicht dafür aber nicht aus." Mit Blick auf die Kritik der FDP-Fraktion erklärt der Grünen-Politiker abschließend: " Das ist allzu durchsichtig. Die FPD will nicht den Thüringer Wald, sondern die schwarz-gelben Atomkraftwerke schützen."
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