Dirk Adams zufrieden: Parteiübergreifendes Nein gegen NPD-Aufmarsch
Parteien und Organisationen haben sich heute gegen eine Kundgebung der NPD vor dem Thüringer Landtag gewandt. Sowohl ParlamentarierInnen als auch BürgerInnen zeigten ihre Ablehnung gegenüber chauvinistischen und fremdfeindlichen der Parolen vom rechten Rand.
Auch wenn die Landtagssitzung nicht unterbrochen wurde, so haben sich heute Vertreter aller demokratischen Parteien auch außerhalb des Landtages gegen den Aufmarsch und die Kundgebung der rechtsextremen NPD gewandt. Landessprecher Dieter Lauinger vertrat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit Vertretern des Erfurter Stadtrates und der GRÜNEN Jugend.
Für die Landtagsfraktion nahmen Anja Siegesmund, Astrid Rothe-Beinlich und Dirk Adams zu verschiedenen Zeiten an den Veranstaltungen rund um das Landtagsgebäude teil. Im Landtag selber wurde eine kleine Ausstellung unter dem Motto „Arbeit. Familie. Heimat.“ über das Wirken der Gestapo in Thüringen eröffnet. Damit zielte man auf die Parole des Neonazi-Aufmarschs.
Im Außenbereich gab es in Anwesenheit des Buchenwaldhäftlings Gert Schramm eine szenische Lesung aus dem Buch „Wer hat Angst vor´m schwarzen Mann“, der die Inhaftierung und den Haftaufenthalt Schramms als farbigen Menschen während der NS-Zeit thematisierte.
Nach dem Abzug der NPD griffen PolitikerInnen aller Fraktionen sowie Innenminister Jörg Geibert zum Besen und kehrten einmal die Straße vor dem Parlamentsgebäude. Damit habe man den „braunen Dreck wieder beiseite geschafft“, so die Beteiligten.
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