Gera setzt deutliches Zeichen gegen Rechtsrockkonzert
Die 9. Auflage des bundesweit beworbenen Rechtsrock-Events „Rock für Deutschland“ am vergangenen Samstag (06.08.) in Gera wurde von einer Vielzahl von Gegenaktionen der Zivilgesellschaft begleitet. Dirk Adams unterstützte als Landtagsabgeordneter und grüner Innenpolitiker die angemeldete Veranstaltung an der Ecke Georg-Büchner-Straße/Heinrich-Heine-Straße.
Der von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN angemeldete Protest an dieser Stelle gehörte zu einer von insgesamt sieben Veranstaltungen, die an diesem Tag rund um den Treffpunkt der Rechten auf der Geraer Spielwiese stattfanden. Bei sommerlichen 27°C waren GRÜNE Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger aus Gera bereits seit 9:00 Uhr zusammengekommen, um Ihrem persönlichen NEIN gegen aggressive Musik mit menschenverachtenden Texten Ausdruck zu verleihen.
Die von der NPD auf der Spielwiese angemeldete Kundgebung wurde dann ab 12:00 Uhr zum Auftrittsort solcher Bands wie „Brutal Attack“, „Burning Hate“ oder „Radikahl“, die schon vom Namen eindeutig auf die textlichen Inhalte ihrer Lieder hinweisen. Für Dirk Adams entlarven sich hier die NPD und ihr politischen Ziele. „Brennender Hass“ und „Brutaler Angriff“ zählen an keinem Ort der Welt zu den Zutaten einer friedlichen Gesellschaft, so seine Einschätzung. „Die NPD nutzt den Deckmantel einer demokratischen Partei, um Aggression und Hass in die Gesellschaft zu tragen“ schätzt der GRÜNE Innenpolitiker ein. Seiner Ansicht nach wird so die Basis der freiheitlich-demokratische Grundordnung untergraben und tatsächlich brutal angegriffen.
Deshalb war es ermutigend, dass um 15:00 Uhr der Marsch von etwa 1.000 Demonstranten um die Geraer Spielwiese noch einmal ein deutliches Zeichen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft setzte. Auf der Abschlusskundgebung am Elsterdamm erklärten sich Geras Oberbürgermeister Norbert Vornehm, die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Astrid Rothe-Beinlich sowie Vertreter von Gewerkschaften und Geraer Initiativen mit den Demonstranten solidarisch. Während sich OB Vornehm für ein NPD-Verbot aussprach, wurde für 2012 zu einem noch machtvolleren Protest und Widerstand aufgerufen.
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