Bessere Kommunikation der Netzintegration erneuerbarer Energien gefordert
Nach abgeschlossener Fraktionsklausur der Bundestagsfraktion trafen sich am heutigen Freitag (14.01.) Ingid Nestle Sprecherin für Energiewirtschaft und Dirk Adams als energiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion zu einem interessanten Erfahrungsaustausch.
Selbstverständlich ging es dabei auch um die Entwicklung der deutschen Stromnetze. Mit der Südwestkuppelleitung soll in Thüringen ein wesentliches Projekt des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) auf der Höchstspannungsebene realisiert werden. Dies hat im Freistaat seit mehr als 4 Jahren zu einer Diskussion über die Notwendigkeit des Neubaus und mögliche Alternativen geführt.
Mit Mitgliedern der Bürgerinitiative Hochstedt diskutierten die beiden Politiker über die konkreten Auswirkungen, die eine Vielzahl von Hochspannungsleitungen östlich von Erfurt bereits heute hervorrufen. Sollte der 2. Abschnitt einer neuen Höchstspannungsleitung von Vieselbach nach Redwitz in Oberfranken realisiert werden, wird an Hochstedt künftig eine weitere Leitung vorbeiführen. Bereits heute wird der Ort von 3 Leitungen der Hochspannungsebene eingekreist.
Im Gespräch mit Mitgliedern der IG "Achtung Hochspannung" dem Dachverband der Bürgerinitiativen wurde der letzte Stand des Planfeststellungsverfahrens besprochen.
Auf Bundes- wie auf Landesebene wollen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN künftig dafür einsetzen, dass die Informationen zu Infrastrukturmaßnahmen künftig wesentlich frühzeitiger bekannt gemacht werden und mit den den Betroffenen nach akzeptablen Lösungen gesucht wird. Grundlage dafür sollte nach Meinung der GRÜNEN-Politiker der Plan N der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sein, der Handlungsempfehlungen an die Politik zur Integration Erneuerbarer Energien in die Stromnetze gibt. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und wichtigen Netzbetreibern entwickelt.
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