Dirk Adams: Vorschläge der Landesregierung zum Umgang mit Hunden zu kurzsichtig
Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN reagiert mit Skepsis auf die bisherigen Vorschläge der Landesregierung zum Umgang mit potenziell aggressiven Hunden.
„Wenn eine Liste gefährlicher Hunderassen erstellt wird, sollte sich diese auch an dem tatsächlichen Beißverhalten und nicht an Vorurteilen orientieren", sagt der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Dirk Adams. So werde in der Beißstatistik der Schäferhund sechs Mal häufiger als der American Staffordshire Terrier aufgeführt. „Ähnlich unzureichend ist die Forderung nach einem Führerschein für den Hundebesitzer", erklärt Adams weiter. Demnach bleibe unklar, wer hafte, wenn ein aktenkundig zuverlässiger Halter sein Tier an einen Bekannten verleiht. „Statt hektischen Aktionismus an den Tag zu legen, sollte die Landesregierung also besser mit einem schlüssigen Konzept aufwarten", sagt der Abgeordnete. Abschließend betont Adams, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einer Verbesserung der Gesetzeslage zum Schutz vor gefährlichen Hunden offen gegenüberstehen.
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