Am vergangenen Freitag trafen sich Vertreter der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom Thüringer Landtag, darunter der Fraktionsvorsitzende Dirk Adams, die Abgeordneten Roberto Kobelt und Babett Pfefferlein, deren Referenten und Büroleiter sowie die Grünen Kreissprecher und Mitglieder vom BUND zu einer Strategieberatung zum Thema Gipskarst. „Wir setzen uns dafür ein, dass keine neuen Gipsabbaugebiete im Thüringer Südharz entstehen, wie es im Koalitionsvertrag formuliert ist“, so Dirk Adams. Eine Vor-Ort-Begehung im Gebiet Mühlberg-Himmelsberg-Kammerforst zeigte das Ausmaß der Naturzerstörung erschreckend deutlich. Fakt ist, Gips ist ein endlicher Rohstoff, wir sind auf Alternativen angewiesen.
Wir brauchen tragfähige Perspektiven, die im Einvernehmen mit Naturschutz, Tourismus und Industrie stehen. Förderprogramme sollen dazu beitragen, dass die Weiterentwicklung der Gips Recycling-Verfahren forciert und der Tourismus stetig auf- und ausgebaut wird. Zusammen mit den Bürgerinitiativen setzen sich die GRÜNEN für den Erhalt dieser einmaligen Gipskarstlandschaft ein - „Naturschutz für einen Naturschatz!“.
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